Die Bundesregierung will längere Laufzeiten für Atomkraftwerke – und darüber noch bis Ende September entscheiden. Ihre skandalöse Atompolitik will die Bundesregierung gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung durchsetzen. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten, und zwar jetzt!
Pünktlich zur Entscheidung setzen wir ein kraftvoll-lautes Signal: am 18. September machen wir den Lobbyisten Dampf: mit zehntausenden Menschen auf die Straße und Regierungsviertel umzingeln. Demonstrieren Sie mit für das Ende der Atomenergie!
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Anti-Atom-Demo am 18. September: macht den Lobbyisten Dampf
Tags: Aktuelles27.07.2010, bh

Berlin (epd). Das Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise (BALZ) hat vor unseriösen privaten Beratungsangeboten vor Jobcentern gewarnt. Immer öfter gingen private Beratungsdienste und Rechtsanwälte dort aggressiv auf Kundenfang, erklärte der Chef des Arbeitslosenzentrums, Frank Steger, am Freitag zur Halbzeit der mobilen Beratungsaktion “Irren ist amtlich” vor Berliner Jobcentern.
Er betrachte mit Sorge, “dass eine wachsende Zahl nicht-gemeinnütziger Anbieter mit der Not der Menschen Geschäfte machen will”. In der Vergangenheit habe sich die Werbung auf Hinweisschilder vor den Jobcentern beschränkt. Inzwischen würden bezahlte Verteiler eingesetzt, “die den Leuten Handzettel aufdrängen”. “Gegenüber solchen marktschreierischen Diensten ist erhebliche Skepsis angebracht”, sagte Steger.
Das BALZ warnt deshalb vor privaten Hilfeanbietern, die sogenannte Beratungsgutscheine verteilen. Sie versteckten sich hinter seriös klingenden Namen “wie zum Beispiel Europäisches Bürgerbüro (Stuttgarter Str. 54, Grüntaler Str. 4, Kolonnenstr. 29, bh) “. Nach BALZ-Recherchen würden Ratsuchende nach einer Erstberatung aufgefordert, eine Aufnahmegebühr und monatliche Beiträge zu entrichten.
Wer Hilfe benötige, sollte sich besser an die Sozialberatungsstellen der Wohlfahrtsverbände wenden, hieß es. “Die Beratung dort ist nicht nur kompetent, sondern auch kostenlos”, sagte Steger.
Im Rahmen der Kampagne “Irren ist amtlich – Beratung kann helfen” wird der Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände am Montag und Dienstag zwischen 8 und 13 Uhr vor dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg in der Wolframstraße Station machen. Am Donnerstag und Freitag steht der Bus in Charlottenburg-Wilmersdorf. In den vergangenen drei Wochen seien rund 400 Beratungsgespräche geführt worden, so Steger weiter.
Adressen zu gemeinnützigen Beratungsstellen zum Arbeitslosengeld II und Hinweise auf Haltepunkte des Beratungsbusses stehen im Internet unter www.beratung-kann-helfen.de.
Tags: Aktuelles19.07.2010, bh

Deutschland schwitzt – und auch die Atomkraftwerke kämpfen mit den Folgen der Hitzewelle. Erwärmt sich das Kühlwasser aus Rhein, Neckar und Elbe noch weiter, droht am Wochenende die Zwangsabschaltung. Laut Umweltministerium ist die Lage “angespannt”. Damit das aus den Flüssen entnommene Wasser nicht weiter aufgeheizt wird und es zu Fischsterben kommt, müssten die Kraftwerke abgeschaltet oder reduziert betrieben werden. Die Atomkraftwerksbetreiber müssen ab einer Wassertemperatur von 28 Grad ihre fossilen Kohle- und Atomkraftwerke vom Netz nehmen.
Die unflexiblen Atomkraftwerke, die nur für die so genannten Grundlast eingesetzt werden können, sollen nach Einschätzung von Experten nicht länger ein Bremsklotz bei der Einführung neuer und erneuerbarer Energietechniken sein.

Tags: Atomkraft stillegen14.07.2010, bh
Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 gibt es den Super-Ferien-Pass für 9 Euro. Damit kann man alle Ferien bis Ostern 2011 täglich und kostenlos die Schimmbäder der Berliner Bäder-Betriebe besuchen. Ausserdem:
- Freier Eintritt in Zoo und Tierpark
- sportliche Angebote: Klettern, Minigolf, Basketball
- preiswerter: Theater, Kino, Museum
Den Super-Ferien-Pass gibts bei
- www.jugendkulturservice.de
- Obentrautstr. 55 in Kreuzberg bei JugendKulturService
- Tel. 030.23 55 62 62
- bei Kaiser’s
- in Bürgerämtern
- im FEZ
- bei beteiligten Schwimmbädern
Tags: Aktuelles11.07.2010, bh
Tags: Aktuelles07.07.2010, bh
Unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit schickt sich der deutsche Energiemonopolist E.ON mit Sitz in Düsseldorf an, in Finnland neue Atomkraftwerke zu bauen. Obwohl die deutsche Atomindustrie sich im Atomkonsens zu einem Ausstieg aus der lebensgefährlichen und schmutzigen Atomzertrümmerungswirtschaft verpflichtet hat, meint der Energieriese E.ON, der gegenwärtig auf Druck der EU-Kommission umgebaut wird und einige hundert Millionen Euro Strafe zahlen muß, die Verantwortungslosigkeit in Finnland weiter treiben zu können. Wir fordern: enteignet den Bremsklotz EON zugunsten sauberer erneuerbarer Energien. Die Politik muß zeigen, dass sie nicht Marionette von gemeinwohlwidrigen Partikularinteressen ist. Seit den Zeiten Stinnes-Siemens-Rathenau ist die Stromproduktion in Deutschland leichte Beute von Oligarchen, deren Dauerrede seit dem 19ten Jahrhunder die Grundlast ist, für die man Großkraftwerke brauche. Heute ein Märchen. Zentrale Zeiten sind vorbei: es gibt keine technische Grundlast-Begründung mehr für Monopolstrukturen. Sie schaden dem Gemeinwohl und müssen dort, wo Monopole, Oligopole und Kartelle existieren, zerschlagen werden: Enteignet E.ON. Und schreiben Sie eine Email an Ihren Abgeordneten gegen die Laufzeitverlängerung der Atomzertrümmerungswirtschaft.

Aktuelle Stromerzeugung über eine Juliwoche (Grafiken (3): Martin Hofmann/Volker Quaschning)

Die Zukunft ohne Kernkraft: Stromerzeugung über eine Juliwoche im Jahr 2020, Ausbau nach BMU-Leitszenario 2008

Die Zukunft ohne Grundlast: Stromerzeugung über eine Juliwoche im Jahr 2020, Ausbau nach BEE-Prognose

Fossile (weil ausgegraben) Uran- und Kohle-Kraftwerke gehören bald der Vergangenheit an: Das Grundlast-Braunkohlekraftwerk im brandenburgischen Jänschwalde verursacht alleine knapp 3 % der deutschen Kohlendioxidemissionen. Dezentrale Techniken machen Monopolisten überflüssig.
Weitere Infos:
Tags: Aktuelles · Atomkraft stillegen06.07.2010, bh
Am Mittwoch, den 28.07.2010 von 19:00 bis 22:00 Uhr, findet im
dai ragazzi (ehemals
Schneerot, ehe-ehemals Café Belmundo) in der Winterfeldtstraße 36 der
iPdad-Teff statt: Berlin-Brandenburger iPad-Nutzer tauschen sich über Hard- und Software aus.
Mehr Infos: hier.
Tags: Aktuelles05.07.2010, bh
Tags: Aktuelles30.06.2010, bh

Theater-Studierende des Pestalozzi-Fröbel-Hauses spielen – inszeniert von Grethe Herzog und Norbert Hansel – Brechts Stück über die Stadt, in der es streng verboten ist – und streng bestraft wird – , kein Geld zu haben. Die Abenteuer von drei Ganoven, die eine Stadt gründen, in der alles erlaubt ist,
wenn man Geld hat. Eintritt frei.
Premiere: Mittwoch, 30.06.10 um 19:00 Uhr
im Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH)
Karl-Schrader-Str. 7-8, 10781 Berlin Schöneberg
Weitere Spieltermine im PFH
Freitag, 02.07.10 um 11:30 Uhr
Sonntag, 04.07.10 um 19:30 Uhr
Keine Kartenreservierung – freier Eintritt
Tags: Aktuelles29.06.2010, bh

Am Mittwoch will Bundeskanzlerin Merkel das erste Mal mit den Vorstandsvorsitzenden der Atomkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW im Kanzleramt über längere AKW-Laufzeiten verhandeln. Die Konzerne wollen mindestens 15 Jahre zusätzliche Laufzeit durchsetzen und die geplante Brennelementesteuer kippen.
Jetzt zählt unser Protest! Wir wollen mit einer Aktion vor der Tür klar machen, worum es drinnen geht: ein Geschacher um Konzernprofite auf Kosten unserer Sicherheit. Damit dies so kurzfristig gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung: Kommen Sie zu unserer Aktion am Mittwoch – und zeigen Sie den Laufzeitverlängerungen die Rote Karte!
Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, Berlin
Zeit: Mittwoch, 23. Juni, 12.30 bis etwa 14.30 Uhr
Weitere Infos: http://www.campact.de/atom2/atompoker
Unsere Aktionsidee: Eine Merkel-Puppe wird mit Atombossen in Skelettkostümen auf Atommüllfäsern pokern. Bei dem tödlichen Spiel ist der Einsatz hoch: Milliardengewinne auf der einen Seite, die Sicherheit der Bevölkerung auf der anderen. Möglichst viele Menschen sollen der Zockerrunde die Rote Karte zeigen – und sie gemeinsam auspfeifen. Wenn im Anschluss die Konzernchefs in ihren Limousinen am Kanzleramt vorfahren, sollen sie unseren Protest lautstark zu hören bekommen.
Bisher haben wir noch nicht definitiv bestätigt bekommen, ob das Treffen wirklich am Nachmittag stattfindet. Sobald wir näheres wissen, werden wir Sie informieren. …
Können Sie dabei sein? Bringen Sie doch möglichst eine Trillerpfeife oder ähnliches mit! Wenn Sie vorhaben zu der Aktion zu kommen, geben Sie uns bitte möglichst mit einer Mail an aktion@campact.de Bescheid, damit wir planen können.
Wir haben nur zwei Tage Zeit, gemeinsam mit der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt für die Aktion zu mobilisieren. Deshalb sind wir besonders auf Ihre Unterstützung angewiesen: Laden Sie auch Freundinnen und Freunde zu der Aktion ein und leiten Sie ihnen diese E-Mail weiter!
Nach den heftigen koalitionsinternen Streitereien um die Laufzeitverlängerungen für Atomkonzerne macht Kanzlerin Merkel die Sache jetzt zur Chefsache. Doch noch ist nichts entschieden. Zu uneins ist sich die Koalition über den Umfang längerer Laufzeiten und die Abschöpfung von Zusatzprofiten, zu verzwickt die rechtliche Lage und zu heftig der Gegenwind aus der Bevölkerung. Das ist unsere Chance!
Ich würde mich freuen, Sie am Mittwoch vor dem Kanzleramt zu treffen!
Herzliche Grüße
Susanne Jacoby
Tags: Aktuelles · Atomkraft stillegen21.06.2010, bh